Richtiges Lüften - Schimmelpilze vermeiden
Wirksames Lüften von Wohnungen
Wirksames Lüften vollzieht sich in vier wesentlichen Phasen:
1. Luftwechsel - kompletter Luftaustausch durch einige Minuten Querlüften (5 bis 10 Minuten reichen oft aus, je kälter es draußen ist, um so kürzer sind die Lüftungszeiten). Eine gute Zirkulation ist dazu erforderlich.
2. Erwärmung der Luft - dieses geschieht im Keller auch ohne zusätzliches Heizen von allein, auf Grund der höheren Kellerwandtemperatur (Erdwärme) oder in den Räumen durch die in der Wand gespeicherte Wärme, die beim kurzen Lüften nicht verloren geht. Durch die Erwärmung wird die Luft trocken.
3. Aufnahme von Feuchtigkeit - Anstieg der relativen Luftfeuchtigkeit, wenn noch gespeicherte Feuchtigkeit in der Mauer ist. Bleibt die Luft trocken, war keine Feuchtigkeit in der Mauer gespeichert.
4. Erneuter Luftwechsel, bei feuchter Raumluft - wie unter Punkt 1.
Grundregeln fürs Lüften:
Vor dem Lüften steht immer die Frage:
Was passiert mit der Außenluft im Raum nach dem Lüften?
- Wenn warme Luft abkühlt, wird Sie feuchter! Die relative Luftfeuchtigkeit steigt.
- Wenn kalte Luft sich erwärmt, wird sie trockener! Die relative Luftfeuchtigkeit sinkt.
Gesetzmäßigkeiten beim Lüften
Selbst wenn es draußen regnet, schneit oder neblig ist, kommt keine zusätzliche Feuchtigkeit in den Raum, wenn die Außenluft ein paar Grad kühler ist und sich die Luft nach dem Lüften im Raum erwärmt.
Zu wenige kennen diese einfachen aber grundlegenden Gesetzmäßigkeiten.
Der Keller wird im Sommer feucht
Beachtet man das durchschnittlich übliche Lüftungsverhalten, dann sind im Winter die Fenster im Keller zu und im Sommer dauernd auf. Irrtümlich denken die meisten, wenn es draußen schön warm ist, trocknet auch im Keller alles schön. Was tatsächlich passiert, ist genau das Gegenteil:
Der Keller wird durchs sommerliche Lüften feucht.








