Das kalte Schlafzimmer
Das "kalte" Schlafzimmer
Häufig kommt es zur Schimmelpilzbildung in Schlafzimmern. Dafür kann es hauptsächlich zwei Gründe geben. Durch offene Türen gelangt warme Luft aus geheizten Räumen in das nicht beheizte Schlafzimmer und "schwitzt" an der kalten Wand. Die warme Luft kühlt ab, die Luftfeuchtigkeit steigt. Oder die Luftfeuchtigkeit wird in der Nacht durch fehlende Zuluft zu hoch. Zwei Erwachsene atmen in einer Nacht bis zu einem Liter Wasser aus. Ist der Raum klein und die Luft zu kalt, so kann die Luft die Feuchtmengen nicht aufnehmen und es kommt zur Kondensation an den kältesten Stellen.
Abhilfe
Türen zwischen beheizten und nicht beheizten Räumen geschlossen halten. (Oder das Schlafzimmer heizen). In der Nacht für Zuluft im Schlafzimmer sorgen. Fenster einen Spalt offen lassen. Eine andere Möglichkeit ist auch, bei den Lippendichtungen im Fenster oben ein Stück herauszunehmen. Neue Fensterbeschläge haben eine besondere Hebelstellung, durch die die Fugendichtheit aufgehoben wird und etwas frische Luft in den Raum gelangen kann. Bei Gaulhofer Fenstern ist die Sparlüftung standardmäßig eingebaut.
Wenn die Scheiben morgens "schwitzen"
In vielen Wohnungen gibt es im Winter morgens beschlagene Fenster. Hier ist es wichtig, abends vor dem Schlafengehen einen kompletten Luftwechsel durchzuführen. Ansonsten steigt die Luftfeuchtigkeit während der Nacht durch die Abkühlung der Luft (durch die Nachtabsenkung der Heizung), und diese Luft "schwitzt" an den kälteren Oberflächen.
Wärmebrücken gibt es in den meisten Wohnungen, aber richtig Probleme damit gibt es erst, wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist. Würden wir mehr Strahlungswärme in unseren Wohnungen einsetzen, wären die Wände wärmer als die Luft, und es würde viele Probleme (den Kampf mit den Wärmebrücken) gar nicht geben.








